Der Mondritter und andere Märchen

25. Januar 2012 | Von | Kategorie: Lieferbare Titel

Frieda Fey flüchtete in die heile Welt der Träume, um sich nicht von der Naziideologie überfluten zu lassen. So schuf sie Märchen der ganz und gar empfindsamen Art wie auch entsprechende Aquarelle, die voll der Sehnsucht nach kindlicher Geborgenheit und Glückseligkeit sind.

 

 

 

 

 

 

 

 



Frieda Fey
Büste von Prof. Dr. Friedrich Adolf Sötebier (1896-1973)
Foto: Klaus Rieländer

Frieda Fey, 1875 geboren in Springe bei Hannover, gestorben 1963 in Münster, entstammt einer Familie des gebildeten, liberal gesinnten Bürgertums, für das es eine Selbstverständlichkeit war, nicht nur den Söhnen, sondern auch und gerade den Töchtern eine klassische Ausbildung im Sinne der Aufklärung zu ermöglichen und dies verbunden mit einer pietistischen Herzensbildung.  Entsprechend erinnern ihre Märchen an die von Hans Christian Andersen, ja man glaubt sie seelenverwandt mit Annette von Droste-Hülshoff, die im Schreiben und Dichten ihre Bestimmung fand, um dem körperlichen Leid zu entfliehen.

Denn auch Frieda Fey musste entfliehen, wählte wie so viele andere, um der Brutalität des „Dritten Reiches“ zu entkommen, die Innerlichkeit  – sie, die zu Kaisers Zeiten einen Kreis von Bismarck- und Wagnergegnern um sich geschart hatte und mit ihrem Sohn Eduard, einem anerkannten Sprachwissenschaftler,  noch unter den Nazis in Stettin einen Salon führte. Während er verzweifelt die innere Emigration in die Wehrmacht antrat, flüchtete sie in die heile Welt der Träume, die sie in Märchen der ganz und gar empfindsamen Art kleidete wie auch die dazu geschaffenen Aquarelle, die voll der Sehnsucht nach kindlicher Geborgenheit und Glückseligkeit sind.

Frieda Fey
Der Mondritter und andere Märchen
Mit 18 vierfarbigen aquarellierten Zeichnungen
Vierfarbiger Umschlag
Bedrucktes Vorsatzblatt mit Handschriftprobe
In blauem Leinen gebunden, Titelprägung
84 Seiten
Limitierte, nummerierte Auflage 119 Exemplare
Ladenpreis: 45.- €
ISBN 978-3-942800-08-2

 

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